Quiz · Schizophrenie
12 Lernfragen zu Diagnose, Existenz und Therapie der Schizophrenie nach Längle. Anki-tauglich.
12 Prüfungsfragen
Fall-Beispiel
„Wie würden Sie eine ambulante Schizophrenie-Begleitung gestalten?"
Klassische Prüfungsfrage. Erwartete Antwort: Auf der Basis einer gesicherten Pharmakotherapie (Antipsychotikum durch Psychiater) gestalte ich die EA-Begleitung entlang Längles 13 Leitlinien. Die Grundhaltung ist einfach da sein, sachbezogen, klar, ohne Pathos. Therapeutische Führung übernehme ich aktiv: feste Termine, klare Struktur, indikativische Sprache. Bei Letztentscheidungen, die den Patienten überfordern (Wohnsituation, Behördenkontakte, riskante Beziehungsentscheidungen), arbeite ich ich-substitutiv. Normalisierung statt Pathologisierung — das Verständliche im Erleben wird als verständlich benannt. Angehörigenarbeit reduziert Expressed Emotion und stabilisiert das Umfeld. Suizidalität wird aktiv angesprochen (9–13 % Todesursache); Suizidversprechen reichen nicht — Hospitalisierung ggf. zwingend. PEA ist im akuten Zustand kontraindiziert; in der postakuten Phase kann sehr behutsam die Verzweiflung aufgearbeitet werden (Leitlinie 12). Die Begleitung ist meist langfristig, oft über Jahre, mit niederfrequenten, aber sehr verläßlichen Terminen.
Verbindungen
Längle, A. (2008/2013) · Schizophrenie – Diagnostik (Handout)Längle, A. · Der existentielle Hintergrund in der Schizophrenie (Handout)Längle, A. (2005) · Schizophrenie – Therapie (Handout)