Das vier-dimensionale Menschenbild
Während die franklsche Anthropologie drei Dimensionen unterscheidet (Soma, Psyche, Noos), ergänzt das vier-dimensionale Modell die soziale Dimension – den Menschen als Mit-Sein.
Die vier Dimensionen
Somatisch
Leib, Organismus, Körpergefühl. Zugang über Spüren, Empfinden, Atmen, Halten. Bei Störung: psychosomatische Beschwerden, Anästhesie, Dissoziation.
Psychisch
Stimmung, Affekt, Trieb, Gewohnheit, Lernen. Zugang über Erleben, Reagieren, Spontaneität. Bei Störung: Affektregulation, Reizbarkeit, depressive Verstimmung.
Noetisch / personal
Wille, Wert, Sinn, Gewissen, Verantwortung. Zugang über Stellungnahme, Entscheidung, Hingabe. Bei Störung: existentielles Vakuum, Wertblindheit, Sinnverlust.
Sozial
Mit-Sein, Beziehung, Familie, Kultur, Gesellschaft. Zugang über Begegnung, Dialog, Eingebundenheit. Bei Störung: Isolation, Entfremdung, Bindungsproblematik.
Vertiefung
Verbindungen
Quellen
13.2-4-dimens-Menschenbild.pdf1549110759_EA-Lexikon-12-2016-10-1.pdf· Stichwort: Anthropologie